posted on 12.01.12 12. Januar 2012; 2 

Ich habe mich gerade von Giles verabschieder, wir waren nochmal einen Kaffe trinken und ich bin ihm unendlich dankbar. Er hat’s ein bisschen im Rücken und mich trotzdem den ganzen Nachmittag begleitet und unterrichtet. Gerade fühl ich mich ein bisschen einsam, zudem hab ich in der Strasse neben dem Kaffe eine Lucy gesehen, sie hiess zwar Princessa, aber sah meiner Hündin ähnlich wie keine zweite… Dank Giles ist mein Französchisch wieder fliessend. Mein Englisch Dank Kanada im Moment auch und mein Spanisch wird immer besser. Olé!!! Die letzte Lektion von Giles war eine der Wertvollsten. Wie organisiert man sich ein zuverlässiges Taxi für Mitternacht? Man setzt sich in die Lobby eines 4-Stern Hotels und besticht Edgar, den Portier, nach Schichtende mit dem Dienstauto eine Extrarunde zu drehen. Ausserdem hat man hier eine einigermassen saubere Toilette, bei welcher ich nicht von meinem kostbaren Toilettenpapiervorrat zehren muss. Für Klopapier ist jeder in Kuba an öffentlichen Orten nähmlich selbst verantwortlich, denn meist hat das Personal in Restaurants etc. alles für den Eigenbedarf schon mit Nachhause genommen. Hoppla, auch hier kommt der erste Liter Warmwasser rostrot aus der Leitung…

Das Abenteuer 2 km in der Nacht zur Busstation zu laufen war für mich kein Angebot. Und da mich Drache Juanita (oder “Führer”, wie Giles sie liebevoll und unter uns) um 6 aus dem Haus haben wollte, sitze ich nun im der Lobby des Hotels, warte auf Edgars Schichtende.

Hoffentlich hat der Bus Kapazität, normalerweise sei das kein Problem hat man mir gesagt, aber was ist hier schon normal… Habe gerade beschlossen mir in der Schweiz wieder ein GA zu kaufen.

Edgar was glad to finish his shift an I was waiting, again. Same procedure, different stage. After half an hour waiting and already exchanging traveller-smalltalk with other people, the ticket seller came out off her office, calling my name and told me there is someone on the phone for me. If this wasn’t Cuba I would wonder who’s trying to call me at half past midnight at the ticket office off a terminal. I just followed her. On the phone was Graziella! She wanted to wish me save travels and god’s blessing once more and told me that she has a book for me and she’ll make shure I’ll get it somehow.

Natürlich hatte ich keinen Platz im Bus. Waren nur 3 Plätze frei und ich war Nr. 5 auf der Warteliste. Naja, dafür habe ich ein nettes italienisches Ehepaar (ihrerseits in den Flitterwochen) kennengelernt. Roberto und Roberta. Er Philosophieprofessor aus Florenz, sie Psyhologieprofessorin aus Mailand. Zusammen mit einem dänischem und einem israelischen Paar, die auch nicht in den Bus passten haben wir dann den Plan geändert und gemeinsam auf den Bus gewartet der Platz hatte und in Sancti Spiritus, 50km vor Trinidad hält. Dort haben wir gleich den nächsten Bus nach Trinidad erwischt. My good Luck!!! :)